Virtual und Augmented Reality in der Chirurgie

Die Virtuelle (VR) und augmentierte Realität (AR) schafft immersive digitale Umgebungen, und erweitert reale Szenarien mit digitalen Elementen. In den chirurgischen Kliniken am USB ermöglicht der Einsatz von VR eine verbesserte Ausbildung, erhöhte chirurgische Präzision und fördert die Zusammenarbeit zwischen Chirurgen und Patienten, wodurch letztendlich die Patientensicherheit und -versorgung verbessert werden kann.

Chirurgische Forschung im Bereich Virtual (VR) und Augmented Reality (AR)
VR gestützte präoperative Planung ermöglicht präzise Visualisierungen von anatomischen Strukturen.

Die chirurgische Forschung im Bereich Virtual (VR) und Augmented Reality (AR) am Universitätsspital Basel findet in enger Zusammenarbeit mit dem Department of Biomedical Engineering der Universität Basel statt. Der Fokus bei der klinischen Integration der Technik, liegt dabei auf der verbesserten Operations-Planung, Vermittlung und Lehre sowie in der Arzt-Patienten-Kommunikation.

VR gestützte präoperative Planung ermöglicht präzise Visualisierungen von anatomischen Strukturen, was zu einer verbesserten Planbarkeit der Eingriffe führt und das Risiko von Komplikationen verringert. Durch Simulationen können komplexe Eingriffe vorab simuliert und die reale Operation besser vorbereitet werden.

In der Vermittlung und Lehre bieten VR und AR interaktive Trainingsmodule, die es ermöglichen, anatomische Strukturen zu erkunden und verschiedene Abläufe virtuell durchzuführen. Dies kann im Team stattfinden und ist dank digitaler Vernetzung auch von unterschiedlichen Orten möglich.

VR unterstützt in der Patientenkommunikation die Visualisierung von Krankheitsbildern und Behandlungsoptionen. Durch immersive Erfahrungen können Patienten besser verstehen, was während eines Eingriffs geschehen wird, was Ängste reduziert, die Einhaltung von Therapien sowie das Vertrauen zum Behandlungsteam verbessert.